Das Donnersberghaus

Das Donnersberghaus in Dannenfels wurde 1824/25 als Schulhaus erbaut und diente diesem Zweck bis zur Fertigstellung einer neuen Grundschule im Jahre 1966. Das zu diesem Zeitpunkt baufällige Gebäude wurde vom damaligen Turmbauverein Dannenfels e.V. übernommen, dem Vorgänger des heutigen Donnersbergvereines e.V. In einer rund vierjährigen Bau- und Renovierungsphase in weitestgehender Eigenleistung wurde eine grundlegende Erneuerung des Gebäudes durchgeführt; es sollte einen kulturellen Mittelpunkt verschiedenster Zielrichtungen für die gesamte Donnersbergregion darstellen.

 

Am 24. Mai 1981 konnte das erneuerte Donnersberghaus erstmals der Bevölkerung vorgestellt werden. Das Haus bot einen großen Museumsraum, einen Vortragssaal, ein Dachatelier, einen Club-Raum im Keller und drei kleinere Zimmer, die als Büro, Archiv und Bücherei dienten. Nicht alle Erwartungen der ersten Jahre gingen in Erfüllung, und eine Neuorientierung mit einer Konzentrierung von Aufgaben und Zielen wurde erforderlich, um das Haus attraktiver zu gestalten.

Nach fast zweijähriger intensiver Arbeit konnte am 24. Oktober 2022 endlich das Museum im Donnersberghaus wieder eröffnet werden. Ein ganzes Wochenende hatten die Mitglieder des Donnersbergvereins, die für die Konzeption und Einrichtung der neuen Ausstellung verantwortlich zeichnen, für die Eröffnungsfeier eingeplant. Neben den geladenen Gästen kamen aus nah und fern auch zahlreiche Besucher, um an der Wiedereröffnung des Museums teilzunehmen.

Kernpunkt der Veranstaltung war die neu konzipierte und mit zahlreichen Objekten bestückte Ausstellung zur keltischen Stadt auf dem Donnersbergplateau. Da die kostbaren Originale bronzener Kleinfunde wie Münzen, Gewandspangen (Fibeln), Werkzeuge und anderer keltischer Artefakte von der GDKE verständlicherweise dauerhaft nicht ausgeliehen werden, hatte die Restaurierungswerkstatt der Landesarchäologie in Speyer originalgetreue und im grünen Patinaton der Bronze eingefärbte Kopien hergestellt, die den keltischen Fundstücken täuschend gleichen und so einen überzeugenden Eindruck vom herausragenden Kunstschaffen der Kelten vermitteln.

Informationstafeln mit Fotos, Plänen und Rekonstruktionen der keltischen Stadtmauerarchitektur geben den Besuchern zahlreiche Informationen zu der frühen Stadtanlage auf dem Donnersberg, die zu den größten befestigten Siedlungen der Kelten gehört.

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